Auch PUMA nimmt Staatskredit in Anspruch

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Der Sportartikelhersteller hat seine Quartalszahlen veröffentlicht, die erwartungsgemäß einen corona-bedingten Verlust wiederspiegeln. Um weitere Schwierigkeiten abzupuffern, wird auch PUMA von der KfW eine zusätzliche Kreditlinie in Höhe von € 900 Millionen Euro erhalten.

Hie die veröffentlichen Kurzinformationen:

Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2020 stark durch COVID-19 beeinträchtigt

Trotz eines starken Wachstums in den ersten zehn Wochen des Quartals sinken die Umsätze währungsbereinigt um 1,3% auf € 1.300 Millionen (-1,5% in der Berichtswährung Euro)
– Rohertragsmarge verringert sich um 140 Basispunkte auf 47,6% aufgrund von negativen Währungseffekten, niedrigeren Umsätzen in China sowie Abwertungen auf Vorräte und Rückstellungen für Retouren
– Operative Aufwendungen (OPEX) betragen € 553 Millionen (Vorjahr: € 511 Millionen); getroffene Maßnahmen zur Verringerung der Kosten hatten nur eine begrenzte Auswirkung auf das erste Quartal
– Operatives Ergebnis (EBIT) verringert sich um 50% auf € 71,2 Millionen (Vorjahr: € 142,5 Millionen)
– Konzernergebnis und Ergebnis je Aktie gehen um 62% zurück
– PUMA schlägt der Hauptversammlung am 7. Mai die Aussetzung der Dividendenzahlung vor und wird die Hauptversammlung in digitaler Form abhalten
– PUMA sichert sich eine zusätzliche Kreditlinie in Höhe von € 900 Millionen, um sich auf die finanziellen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vorzubereiten
– PUMA veröffentlicht im Geschäftsbericht 2019 die neuen Nachhaltigkeitsziele 10FOR25
– PUMA und First Mile lancieren gemeinsam eine nachhaltige Sportkollektion aus recyceltem Kunststoff, die darüber hinaus durch eine soziale Komponente lokale Gemeinden unterstützt